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    <title>.: Der Tagebuch :. (Rubrik:Random Acts Of Management)</title>
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    <dc:publisher>Fiercedragon</dc:publisher>
    <dc:creator>Fiercedragon</dc:creator>
    <dc:date>2005-11-23T10:27:32Z</dc:date>
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    <title>.: Der Tagebuch :.</title>
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  <item rdf:about="http://dertagebuch.twoday.net/stories/1161035/">
    <title>theories on service-revolution (2)</title> 
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    <description>der empowerment-irrtum &lt;br /&gt;
oder: der soldat, der nicht murrt, ist schon tot&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
eine der gro&amp;szlig;en thematisierungen rund um das thema &quot;spitzenservice&quot; ist das &quot;empowerment&quot;. ich schreibe bewu&amp;szlig;t &quot;thematisierungen&quot;, denn f&amp;uuml;r ein thema fehlt es leider an relevanten ergebnissen - ausser freilich propagandistischer natur. &lt;br /&gt;
rund um das thema &quot;empowerment&quot; lassen sich spitzenm&amp;auml;ssig workshops abhalten, minutes schreiben, to-do-listen kreieren, diese besprechen, abarbeiten und hinterher gl&amp;uuml;cklich &amp;uuml;ber das umgesetzte sein.&lt;br /&gt;
und was hat&apos;s letztendlich f&amp;uuml;r die zielerreichung gebracht?&lt;br /&gt;
ich meine: wenig. zumindest im verh&amp;auml;ltnis zum aufwand: viel zu wenig.&lt;br /&gt;
wieso das so ist?&lt;br /&gt;
das ist leicht erkl&amp;auml;rt: es l&amp;auml;sst sich an nichts leichter etwas aussetzen als an den eigenen arbeitsbedingungen, vor allem an jenen, die man nicht selbst beeinflussen kann. wenn ich mitarbeiter/kollegen/kunden/vorgesetzte/wurschtwen mit der frage konfrontiere:&lt;br /&gt;
&quot;was brauchst &lt;b&gt;du&lt;/b&gt; in deiner situation, um noch besser arbeiten zu k&amp;ouml;nnen?&quot;&lt;br /&gt;
wird die antwort in den seltensten f&amp;auml;llen &quot;&lt;b&gt;ich&lt;/b&gt; k&amp;ouml;nnte in zukunft dieses und jenes tun, damit...&quot; lauten. &lt;br /&gt;
die viel wahrscheinlichere antwort wird eine minuti&amp;ouml;se auflistung von dingen sein, die derjenige glaubt zu brauchen, damit er bessere arbeit zu leisten vermag, ohne auch nur einen winzigen gedanken daran zu investieren, was er &lt;i&gt;selbst&lt;/i&gt; machen k&amp;ouml;nnte, um das ziel zu erreichen.&lt;br /&gt;
freilich sind in diesen auflistungen einige sinnvolle und wichtige dinge dabei, deren umsetzung auch wirklich etwas bringt. ich bestreite keinesfalls, dass empowerment auch etwas bringt. die relation ist es, die ich kritisierenswert finde - viel aufwand, wenig nutzen, zumindest im kontext des unternehmens, f&amp;uuml;r das ich t&amp;auml;tig bin.&lt;br /&gt;
weil warum: empowerment bringt dann viel, wenn die vergr&amp;ouml;&amp;szlig;erungen der pers&amp;ouml;nlichen handlungsm&amp;ouml;glichkeiten so dramatisch sind, dass so etwas wie kundenservice arbeitstechnisch &amp;uuml;berhaupt erst erm&amp;ouml;glicht wird.&lt;br /&gt;
das ist im konkreten beispiel aber nicht der fall. kundenservice passiert - und das seit 1998. und zwar gut. sowohl quantitativ als auch qualitativ auf hohem niveau.&lt;br /&gt;
dort wo man noch einen step gehen k&amp;ouml;nnte geht&apos;s nicht um das thema &quot;was darf ich denn noch mehr k&amp;ouml;nnen sollen&quot;, es geht in wahrheit um den bruder vom empowerment.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
der bruder vom empowerment hei&amp;szlig;t eigenverantwortung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
wenn jeder seinen teil an verantwortung im kundenservice entdeckt und erfolgreich &amp;uuml;bernimmt k&amp;ouml;nnte es glatt passieren, dass wir die selben dinge wie vorher f&amp;uuml;r die kunden tun - und doch f&amp;uuml;hlen sie sich besser aufgehoben. service bedeutet nicht nur, das anliegen des kunden zufriedenstellend l&amp;ouml;sen, sondern ihn sp&amp;uuml;ren lassen, dass er uns wichtig ist.&lt;br /&gt;
ich wei&amp;szlig;, das hat sich jetzt wie pseudo-religi&amp;ouml;ser unfug angelesen. probier ma&apos;s anders:&lt;br /&gt;
es gibt menschen bei uns im unternehmen, die k&amp;ouml;nnen einen kundenkontakt einfach in einer bewundernswerten art und weise abwickeln, ganz egal worum es geht. die schaffen das, die kunden &quot;runterzubringen&quot;, wenn sie mit einer beschwerde ankommen. die k&amp;ouml;nnen das wahre anliegen hinter der beschwerde mit wenigen fragen rauskitzeln. die l&amp;ouml;sen das dann - oder sie grenzen die sache so weit ein, dass das weitergeschickte ticket schnell zu l&amp;ouml;sen ist. die schicken den kunden die sonne durchs telefon.&lt;br /&gt;
preisfrage: wie machen die das?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
ein kleiner hinweis findet sich bei den beiden wirtschaftskabarettisten &lt;a href=&quot;http://www.powerkabarett.at&quot;&gt;kastner &amp;amp; buda&lt;/a&gt;, die meinen: vielleicht laufen bei ihnen programme ab mit dateien, die sie gar nicht wollen - zum beispiel &quot;ur.org&quot;, &quot;migfreitsheit.net&quot; oder &quot;warum.i&quot; - l&amp;ouml;schen sie sie indem sie &quot;STRG - ALT - EV&quot; (eigenverantwortung) dr&amp;uuml;cken.</description>
    <dc:creator>Fiercedragon</dc:creator>
    <dc:subject>Random Acts Of Management</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Fiercedragon</dc:rights>
    <dc:date>2005-11-17T01:01:21Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://dertagebuch.twoday.net/stories/750588/">
    <title>Plan &quot;B&quot;</title> 
    <link>http://dertagebuch.twoday.net/stories/750588/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://badgerherald.com/oped/2004/12/10/12-07-04-Santa-Plan-B_202.jpg&quot; alt=&quot;Typisch unausgegoren: Plan &apos;B&apos;-Situation bei Santa&quot; align=&quot;left&quot;&gt;Schon mal Bad Boys, Lethal Weapon oder irgendeinen anderen &quot;typischen&quot; Action-Film gesehen?&lt;br /&gt;
Dort gibt&apos;s immer einen Plan, der nicht so ganz wunschgem&amp;auml;&amp;szlig; klappt. Was kommt dann?&lt;br /&gt;
Genau: Dann ist es Zeit f&amp;uuml;r Plan &quot;B&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Plan &quot;B&quot; ist der, den die Helden zu diesem Zeitpunkt noch nicht haben. Weil man dachte, dass Plan &quot;A&quot; sowieso so idiotensicher sein w&amp;uuml;rde, dass da nichts schiefgehen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei ist das pers&amp;ouml;nliche &quot;Sein&quot; immer dann von besonderem Mehrwert erf&amp;uuml;llt, wenn man mehr als blo&amp;szlig; eine Handlungsoption zur Verf&amp;uuml;gung hat.&lt;br /&gt;
Beim Risikomanagement in Projekten versagen die meisten Unternehmen kl&amp;auml;glich - f&amp;uuml;r gew&amp;ouml;hnlich auch das, f&amp;uuml;r das ich t&amp;auml;tig bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ausser in dem Projekt in dem ich grade werkle - das Launchdatum r&amp;uuml;ckt n&amp;auml;her, wird aber m&amp;ouml;glicherweise nicht ganz erreichbar sein (2 Wochen nach hinten verschoben; am Freitag wird Gewissheit herrschen ob das tats&amp;auml;chlich stimmt). Sollte dem so sein - &lt;i&gt;wir&lt;/i&gt; haben einen Plan &quot;B&quot;.</description>
    <dc:creator>Fiercedragon</dc:creator>
    <dc:subject>Random Acts Of Management</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Fiercedragon</dc:rights>
    <dc:date>2005-06-08T20:51:06Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://dertagebuch.twoday.net/stories/732218/">
    <title>&amp;Uuml;ber&apos;s Hinich-machen, ver&amp;auml;ndern und reparieren</title> 
    <link>http://dertagebuch.twoday.net/stories/732218/</link>
    <description>Ich bin die Ausgeburt eines D&amp;auml;mons, in Wahrheit.&lt;br /&gt;
Ich bin der Vernichter aller Software, der Killer der unschuldigen Bits und Bytes.&lt;br /&gt;
Es gab im beruflichen Umfeld noch kein St&amp;uuml;ck Software im Entwicklungszustand, das ich nicht zu Tode getestet h&amp;auml;tte. Das ich nicht in die Knie gezwungen h&amp;auml;tte, bis es um Erbarmen ger&amp;ouml;chelt h&amp;auml;tte. Ich habe Development-Kisten und Produktionsserver abgestochen, habe Gateways verstopft, Plattformen gepl&amp;auml;ttet und Sourcecodes atomisiert.&lt;br /&gt;
Warum also h&amp;auml;tte ich ausgerechnet vor unserer neuesten Errungenschaft Halt machen sollen? Eben.&lt;br /&gt;
Das Fixen auf DEV hat aber eh nur einen Tag Zeit gekostet.&lt;br /&gt;
Aber das Launchdatum r&amp;uuml;ckt unerbittlich n&amp;auml;her - in unter einem Monat soll das Ding bei den Usern sein - dann werd auch ich die Zeit haben, mich selbst zu reparieren. Nur noch ein Monat durchbeissen...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
W&amp;auml;hrend sich also an meiner Arbeitssituation nicht so unerbittlich was ver&amp;auml;ndern t&amp;auml;t, tut es das bei anderen Protagonisten: Mein Chef-Chef-Chef wechselt intern. Das finde ich zwar Schade, denn er hat das Department ja durchaus entscheidend gepr&amp;auml;gt in den letzten 5 Jahren, aber das bedeutet ja selbstverst&amp;auml;ndlich nicht, dass das seinem Nachfolger nicht auch gelingen kann. Ich glaub sogar sicher, dass es das wird. Good luck to both of you!</description>
    <dc:creator>Fiercedragon</dc:creator>
    <dc:subject>Random Acts Of Management</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Fiercedragon</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-31T23:24:17Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://dertagebuch.twoday.net/stories/691014/">
    <title>J., N., die Unterw&amp;auml;sche und ich</title> 
    <link>http://dertagebuch.twoday.net/stories/691014/</link>
    <description>Der mir vom Schicksal zugedachte Arbeitgeber will ja Service-Champion werden. (Ich wei&amp;szlig; nicht, ob ich&apos;s eh schon mal xagt hab - nur zur Sicherheit nochmal.)&lt;br /&gt;
Jetzt hat gscheite Dienstleistung aber mehr mit Mitdenken und Aktiv-Sein zu tun als ein Unternehmen, das seit etwa 5 Jahren bei jeder Kleinigkeit schreit &quot;Da brauch ma an Prozess daf&amp;uuml;r!&quot;, spontan zu bieten in der Lage sein kann.&lt;br /&gt;
Wenn ich alles in ein fixes Regelwerk presse und Menschen in direktem Kundenkontakt mit Zielvereinbarungen &amp;uuml;bersch&amp;uuml;tte bleibt f&amp;uuml;r individuelle Spontanl&amp;ouml;sungen nur dann Platz, wenn man jemanden daf&amp;uuml;r engagiert, sich solche auszudenken und umzusetzen. Extra jemand daf&amp;uuml;r abgestellt h&amp;auml;tten wir zwar, aber nur f&amp;uuml;r besonders grobe Beschwerdef&amp;auml;lle. Und diese Menschen haben eh schon recht ordentlich zu tun. Da k&amp;ouml;nnen die nicht auch noch zu Spontanbegl&amp;uuml;ckungen herhalten, ist klar.&lt;br /&gt;
Ich pers&amp;ouml;nlich brauche ja Prozesse und starr verkrustete Unternehmensstrukturen wie einen Bissen Brot: Meine gr&amp;ouml;&amp;szlig;te Motivation sch&amp;ouml;pfe ich daraus, Systeme zu hintersteigen, auszuloten, die Regeln zu verstehen - und dann konsequent zu brechen. Nicht aus Revoluzzertum (ja, schon auch ein bissl) sondern weil hinterfragen immer gut ist. Und ich stelle nun mal so gerne in Frage. Noch dazu, wenn&apos;s im Sinne des Unternehmens ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jedenfalls: Diese Woche f&amp;uuml;hlte ich mich mal wieder dazu berufen, das zu tun, was ich vor vielen Jahren einmal gut konnte. Kunden gl&amp;uuml;cklich machen. Dieses Mal zwar nicht 100 und mehr in 10 Stunden sondern nur 2, aber wenn die jemals den Anbieter wechseln, la&amp;szlig; ich mich umtaufen.&lt;br /&gt;
Am Dienstag, es war mal wieder sp&amp;auml;t geworden, trabte ich noch ne Abschiedsrunde durch unser Contact Center - einfach, weil es dort immer ein ganz eigenes Flair hat und weil ich nat&amp;uuml;rlich einige viele Leutchen dort pers&amp;ouml;nlich kenne.&lt;br /&gt;
Winkt mich die C. herbei und zeigt mir das Mail eines Kunden.&lt;br /&gt;
Der J. schrieb, er sei mit seiner Freundin, der N. umgezogen und im Zuge des Umzugs habe sie den Sack mit der s&amp;uuml;ndhaft teuren Unterw&amp;auml;sche mit den zur Altkleidersammlung zu bringenden Klamotten verwechselt. Jetzt laufen Asylwerberinnen in Palmers gekleidet herum. Er, der J., habe nun schon 13.000 Punkte in unserem Loyalty-Programm zusammengesammelt und w&amp;uuml;rde jetzt gerne einige viele davon in gebrandete Unterw&amp;auml;sche eintauschen.&lt;br /&gt;
Bl&amp;ouml;d nur, dass es bei unseren gebrandeten Klamotten keine Unterw&amp;auml;sche gibt, auch nie gegeben hat.&lt;br /&gt;
Die C. hat das E-Mail des Kunden also wahrheitsgem&amp;auml;&amp;szlig; mit einem &quot;Wir w&amp;uuml;rden ja gerne, wir haben sowas aber leider nicht.&quot; beantwortet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Solche Geschichten klingen, wenn man nicht unmittelbar betroffen ist, nat&amp;uuml;rlich unglaublich witzig. F&amp;uuml;r den J. und seine N. ist das aber eine ziemlich unangenehme Sache.&lt;br /&gt;
Irgendwie hat mir die Sache keine Ruhe gelassen - und am Mittwoch vormittag fiel mir dann ein, dass wir vor vielenvielen Monden einmal eine Kooperation mit p2.com (dem Billig-Brand von Palmers) hatten. Und ich dachte laut in der Kaffeek&amp;uuml;che vor mich hin, dass man doch da probieren k&amp;ouml;nnte, was f&amp;uuml;r die N. zu organisieren. Die P. (ich glaube, es war die P.) sagt dann: Na dann mach doch! Da d&amp;auml;mmerte es mir: Mit &quot;man&quot; bin ich selbst gemeint!&lt;br /&gt;
Also nicht lang gefackelt, Handy her und mal bei Customer Relationship Management angerufen. Der B., der f&amp;uuml;r Loyalty-Themen zust&amp;auml;ndig ist, wusste nat&amp;uuml;rlich auch nicht, wer im Jahre Schnee die Koop mit p2.com abgewickelt hatte, aber er hat gemeint: Rufst den M. an bei Marketing, der kann Dir sicher weiterhelfen.&lt;br /&gt;
Also flugs den M. angerufen, die Gschichte von J., N. und der Unterw&amp;auml;sche gleich noch mal erz&amp;auml;hlt und erfahren, dass es den Organisator der Kooperation im Unternehmen l&amp;auml;ngst nicht mehr gibt und der Draht zu p2.com nicht mehr so toll ist wie er mal war, die Sache mit der Unterw&amp;auml;sche also ziemlich sicher nicht stattfinden wird.&lt;br /&gt;
Aber wir k&amp;ouml;nnten dem Kunden doch was anderes anbieten, meinte der M.&lt;br /&gt;
Nach einigen Mails, Telefonaten, Sprachboxnachrichten und kurzen Gespr&amp;auml;chen habe ich heute den J. angerufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Gr&amp;uuml;ssie Herr _, XY von 0 spricht. Herr _, sie haben uns diese Woche ein Mail geschickt, gell?&quot; &lt;br /&gt;
&quot;Hjjjaaaaa...&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun, jedenfalls steht der J. mit seiner N. morgen bei einem von uns gesponserten Clubbing auf der G&amp;auml;steliste. Und 2 T-Shirts kommen n&amp;auml;chste Woche mit der Post. Hei, da war die Freude gro&amp;szlig;!</description>
    <dc:creator>Fiercedragon</dc:creator>
    <dc:subject>Random Acts Of Management</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Fiercedragon</dc:rights>
    <dc:date>2005-05-13T21:34:50Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://dertagebuch.twoday.net/stories/640339/">
    <title>Innovieren mit hohem Bullsh*t-Faktor</title> 
    <link>http://dertagebuch.twoday.net/stories/640339/</link>
    <description>Bei uns in der Firma ist man gerade innovativ. Im Zuge einer Neupositionierung (die man sofort als &quot;Programm&quot; aufgesetzt hat, ohne darauf zu achten, dass ein Programm genau wie ein Projekt auch ein Enddatum brauchen t&amp;auml;te und nix ewig ongoing sein d&amp;uuml;rfte) gibt es einen &quot;Stream&quot;, der sich nur mit dem Thema &quot;Innovation&quot; besch&amp;auml;ftigt.&lt;br /&gt;
Der C. sitzt da drin - alles was ich da habe ist also so authentisch wie nur geht aufgeschrieben.&lt;br /&gt;
Der wusste von einem Meeting zu berichten, wo mal als erstes folgendes zu tun war: Sogenannte Quick-Wins (also Sachen, die man mit minimalem Aufwand gleich umsetzen kann und die auch viel bringen) durften fortan nicht mehr quick-wins heissen. Denn das Wort &quot;quick win&quot; w&amp;uuml;rde so einen Erfolgsdruck aus&amp;uuml;ben. Weil jetzt aber der Erfolgsdruck an sich offenbar so eine unaushaltbare Sache sein d&amp;uuml;rfte wurde heftig nach einem neuen Namen daf&amp;uuml;r gesucht.&lt;br /&gt;
Nachdem eine Teilnehmerin sich aufs Klo vertsch&amp;uuml;sste kam sie mit einer Idee wieder, die wirklich unvergleichlich genial ist. (Mir selbst kommen die besten Ideen auch an den unm&amp;ouml;glichsten Orten. Ein H&amp;auml;usl f&amp;uuml;r diese Ideenfindung liegt f&amp;uuml;r mich also voll im Bereich der Nachvollziehbarkeit.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deshalb heissen Quick-Wins fortan &quot;Low Hanging Fruit-Wins&quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wahre Innovation in diesem Stream passiert also in der Findung neuer, abstruser Wortsch&amp;ouml;pfungen mit extrem hoher Entropie.&lt;br /&gt;
Mission: Wir werden den Duden revolutionieren. 3 Dutzend Wortsch&amp;ouml;pfungen bis 2006. Prognose: wir sind gut in der Zeit. Nachdem unsere Tochtergesellschaft bereits das Wort &quot;Telefoniepragmatiker&quot; neugesch&amp;ouml;pft hat k&amp;ouml;nnen wir da nat&amp;uuml;rlich nicht hintenanstehen.&lt;br /&gt;
Nur: Ich bin Vertreter im Programmstream &quot;Interne Kommunikatiaun&quot; - was zum Geier werde ich dann erst dort f&amp;uuml;r arge Sachen machen?!</description>
    <dc:creator>Fiercedragon</dc:creator>
    <dc:subject>Random Acts Of Management</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Fiercedragon</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-20T17:19:21Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://dertagebuch.twoday.net/stories/626295/">
    <title>Exorzismus n&amp;ouml;tig</title> 
    <link>http://dertagebuch.twoday.net/stories/626295/</link>
    <description>Mein Chef-Chef hat heute den &lt;a href=&quot;http://www.bmvit.gv.at/sixcms_upload/media/94/malik.jpg&quot;&gt;Sankt Gallener D&amp;auml;mon&lt;/a&gt; heraufbeschworen.&lt;br /&gt;
Noch dazu mit einem besonders knackigen Zitat: &quot;Arbeit mu&amp;szlig; keinen Spa&amp;szlig; machen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Jetzt hat der Schweizer Wunderwuzzi eh seine eigene Firma. Professor auf der Sankt Gallener Uni ist er auch. Und seit geraumer Zeit sitzt er im Aufsichtsrat der &amp;Ouml;BB. Damit k&amp;ouml;nnte er sich doch zufrieden geben. Er m&amp;uuml;sst sich nicht extra in MEINE MEETINGS hineinschummeln, oder?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und &amp;uuml;berhaupt: Warum zitieren Vorgesetzte nicht Descartes, Aristoteles oder Oscar Wilde anstelle irgendwelcher betriebswirtschaftlich angehauchter Sozialdarwinisten oder deren Gegenspieler aus der libertin&amp;auml;ren Waldorfschulen-Ecke?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Addendum: Was ich an dem lieben F. so kritisiere, kann man &lt;a href=&quot;http://dertagebuch.twoday.net/stories/389419/&quot;&gt;hier nachlesen&lt;/a&gt;.</description>
    <dc:creator>Fiercedragon</dc:creator>
    <dc:subject>Random Acts Of Management</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Fiercedragon</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-13T21:19:32Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://dertagebuch.twoday.net/stories/612929/">
    <title>Gegens&amp;auml;tze</title> 
    <link>http://dertagebuch.twoday.net/stories/612929/</link>
    <description>ziehen sich an, sagt man. (Damit ihnen nicht kalt wird, wahrscheinlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Herr Professor aus Deutschland meint aber, Gegens&amp;auml;tze charakterisieren die Welt. Sozusagen. Der hat eine Befragungsmethodik entwickelt, bei der der Befrager keine Kategorien mehr vorgibt, sondern die Kategorien erstellt mehr oder weniger der Befragte selbst. Und ordnet dann das Untersuchte ein.&lt;br /&gt;
Konkret:&lt;br /&gt;
W&amp;uuml;rde man eine Untersuchung &amp;uuml;ber das Wiener Schnitzerl beim Wirten am Eck machen, w&amp;uuml;rden herk&amp;ouml;mmliche Befragungen wohl so sein:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&quot;Bewerten Sie mit Schulnoten von 1 (sehr gut) bis 5 (nicht gen&amp;uuml;gend):&lt;br /&gt;
Das Schnitzerl beim Wirten schmeckt mir: (1 2 3 4 5)&lt;br /&gt;
Das Schnitzerl, fleischm&amp;auml;ssig gesehen: (1 2 3 4 5)&lt;br /&gt;
Die Panier ist (1 2 3 4 5)&quot;&lt;br /&gt;
und so weiter&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Herr Professor Dings geht an die Sache anders ran.&lt;br /&gt;
Der t&amp;auml;t fragen:&lt;br /&gt;
&quot;Wie w&amp;uuml;rde denn das beste Schnitzerl, das sie jemals wo gegessen haben, schmecken?&quot;&lt;br /&gt;
Sagt der Befragte drauf:&quot;Das w&amp;auml;re total zart zu beissen, hat eine goldgelbe Panier und nat&amp;uuml;rlich aus Kalbfleisch.&quot;&lt;br /&gt;
Sagt der Befrager drauf:&quot;Und das schlechteste Schnitzerl w&amp;auml;re dann wie?&quot;&lt;br /&gt;
Sagt der Interviewte z. B.:&quot;Das w&amp;auml;r ein flachsertes schweinernes, mit altem &amp;Ouml;l aussebachen und no dazua anbrennt.&quot;&lt;br /&gt;
Zwischen diesen Extremen darf der Interviewte dann seinen Wirten einordnen - und vielleicht auch noch sagen, welcher der einzelnen Punkte ihm wie wichtig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kann auf diese Weise nat&amp;uuml;rlich jede Menge Welt einordnen und erkl&amp;auml;ren.&lt;br /&gt;
Das mich derzeit verbl&amp;uuml;ffende Gegensatzpaar ist, dass es Brot nur in 2 verschiedenen Arten gibt:&lt;br /&gt;
Entweder frisch und lecker oder dauerhaft haltbar und grauslich.&lt;br /&gt;
Es ist wirklich erstaunlich, wie sich ein Baguette innert 2 Tagen in einen Baseballschl&amp;auml;ger verh&amp;auml;rtet. Oder abgepacktes Brot, das noch vorm Erreichen des Ablaufdatums dem Schimmelpilz satten N&amp;auml;hrboden bietet. Daf&amp;uuml;r aber andererseits Dosenbrot, &quot;built to last&quot;, geschmacklich aber Fensterkitt nicht un&amp;auml;hnlich.&lt;br /&gt;
Ich fordere auf: Machts mal ein Brot, das sich, sag ma, 2 Wochen h&amp;auml;lt und passabel schmeckt. Ich w&amp;uuml;rd&apos;s kaufen.</description>
    <dc:creator>Fiercedragon</dc:creator>
    <dc:subject>Random Acts Of Management</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Fiercedragon</dc:rights>
    <dc:date>2005-04-06T16:45:22Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://dertagebuch.twoday.net/stories/602159/">
    <title>Vielleicht</title> 
    <link>http://dertagebuch.twoday.net/stories/602159/</link>
    <description>geht&apos;s mir besser wenn ich&apos;s aufschreib:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&lt;b&gt;&lt;a href=&quot;http://news.google.at/news?hl=de&amp;amp;ned=de_at&amp;amp;q=yesss&quot;&gt;YESSS!&lt;/a&gt;&lt;/b&gt;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, hat nicht geholfen.&lt;br /&gt;
Also ned so momentan zumindest.&lt;br /&gt;
Keine Spur von Beruhigung.</description>
    <dc:creator>Fiercedragon</dc:creator>
    <dc:subject>Random Acts Of Management</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Fiercedragon</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-31T17:57:34Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://dertagebuch.twoday.net/stories/597792/">
    <title>Fragen</title> 
    <link>http://dertagebuch.twoday.net/stories/597792/</link>
    <description>Ein literarisches Schmankerl aus dem von mir ausgef&amp;uuml;llten Freitext der heute gestarteten allj&amp;auml;hrlichen Mitarbeiterumfrage. Ich schreib das mal hier hin, wei&amp;szlig; aber nicht, ob die Rechte f&amp;uuml;r den Text jetzt bei [insertnameof_mobilfunkunternehmen] oder beim Umfrage durchf&amp;uuml;hrenden [insertnameof_consultingunternehmen] oder eh bei mir liegen. &lt;br /&gt;
Den wirklich boshaften Teil muss ich euch aus Gr&amp;uuml;nden, die in meinem Dienstvertrag stehen, vorenthalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;cite&gt;[...]Als man mich hier einstellte war es, um etwas zu bewegen, um etwas aufzubauen und mit Begeisterung f&amp;uuml;r etwas einzustehen. Inzwischen bewege ich mich nur mehr im Kreis, mache seit Jahren einen Sisyphus-artigen Job, indem es nicht mehr darum geht, etwas aufzubauen, sondern etwas krampfhaft aufrecht zu erhalten. Dennoch mache ich meinen Job sehr gut (zumindest h&amp;ouml;re ich das ab und zu), bin aber dennoch nicht mal in der Lage, mein eigenes Gehalt zu verhandeln. Das verhandelt jemand anderer f&amp;uuml;r mich aus.&lt;br /&gt;
Es ist also keine &quot;Gehaltsrunde&quot;, sondern eher mehr eine &quot;Gehaltskundgebung&quot;.&lt;br /&gt;
Wieso? Das sei &quot;historisch gewachsen&quot;, wird einem dann erkl&amp;auml;rt.&lt;br /&gt;
Der allseits eingeforderte Wille zur Ver&amp;auml;nderung - beim Management mu&amp;szlig; man ihn bei Personal-bezogenen Themen suchen wie einen verlegten Socken.&lt;/cite&gt;</description>
    <dc:creator>Fiercedragon</dc:creator>
    <dc:subject>Random Acts Of Management</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Fiercedragon</dc:rights>
    <dc:date>2005-03-29T18:10:49Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://dertagebuch.twoday.net/stories/522208/">
    <title>Fear and Loathing in Management-Consultancy</title> 
    <link>http://dertagebuch.twoday.net/stories/522208/</link>
    <description>&lt;a href=&quot;http://www.mom.ch&quot;&gt;Fredmund&lt;/a&gt; &amp;uuml;bt einen gewissen Terror auf mich aus.&lt;br /&gt;
Nein, nicht pers&amp;ouml;nlich - wir kennen uns ja nur via CD und Internet. &lt;br /&gt;
Aber die Titel seiner letzten beiden Newsletter haben mehr was schauriges und nur ganz wenig sch&amp;ouml;nes:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Krisenfestes Vertrauen&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
und &lt;br /&gt;
&lt;i&gt;&quot;Angst - professionell genutzt&quot;&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Na da simma aber gespannt. Grade bei zweiterem Titel assoziiere ich sehr stark George W. Bush&apos;s Expansionskriege im Nahen Osten und ihre Rechtfertigung gegen&amp;uuml;ber der &amp;Ouml;ffentlichkeit. Mal schaun was das mit Management zu tun hat.</description>
    <dc:creator>Fiercedragon</dc:creator>
    <dc:subject>Random Acts Of Management</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2005 Fiercedragon</dc:rights>
    <dc:date>2005-02-15T09:48:46Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://dertagebuch.twoday.net/stories/389419/">
    <title>Gef&amp;auml;hrliche W&amp;ouml;rter im Management</title> 
    <link>http://dertagebuch.twoday.net/stories/389419/</link>
    <description>&lt;img src=&quot;http://images-eu.amazon.com/images/P/3899810392.03.MZZZZZZZ.jpg&quot; alt=&quot;Gef&amp;auml;hrliche Managementw&amp;ouml;rter. Und warum man sie vermeiden sollte&quot; align=&quot;left&quot;&gt; Wer kennt ihn nicht, den Schweizer Professor und Management-Wunderwuzzi Prof. Fredmund Malik.&lt;br /&gt;
Fredmund ist von v&amp;ouml;lliger Genialit&amp;auml;t durchdrungen und kann aus meiner Sicht gar nicht genug &amp;uuml;ber den gr&amp;uuml;nen Klee gelobhudelt werden. Sein Prinzip ist ein einfaches, aber (so w&amp;uuml;rde er es wohl ausdr&amp;uuml;cken) wirksames.&lt;br /&gt;
Man stelle sich irgendein momentan aktuelles Thema rund ums managen vor und f&amp;uuml;hre sich vor Augen, was die momentan g&amp;uuml;ltige &quot;Lehrmeinung&quot; oder die Auffassung des Mainstreams ist. Malik ist genau dagegen. Und meist mit genauso pauschalisierenden Argumenten dagegen, wie der Mainstream daf&amp;uuml;r ist.&lt;br /&gt;
Mein Lieblingsthema ist da nat&amp;uuml;rlich Wissensmanagement, das er mit den Worten &quot;Wissensmanagement findet zwischen 2 Ohren statt, nicht zwischen 2 Modems&quot; abhandelt. Das nenn ich zackig. Ich verbring da schon 4 Jahre mit dem Thema, Malik machts in einer einzigen, knackig formulierten Satzkonstruktion. Ich versuche auf die Bed&amp;uuml;rfnisse aller Beteiligten einzugehen und habe damit nicht nur meine 2 Ohren zum Gl&amp;uuml;hen gebracht sondern auch Hard- und Software sonder Zahl.&lt;br /&gt;
Fredmund aber schreibt ein Buch. &quot;Gef&amp;auml;hrliche Managementw&amp;ouml;rter. Und warum man sie vermeiden sollte.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img src=&quot;http://images-eu.amazon.com/images/P/0873640446.01.MZZZZZZZ.jpg&quot; alt=&quot;U.S. Army Ranger Handbook&quot; align=&quot;right&quot;&gt;Das ist sicher superlustig zum Lesen, ich bin ja jetzt schon Fan seiner Management-Newsletter &quot;Malik on Management&quot;. Es wird scheinbar wirklich Zeit f&amp;uuml;r mein Buchprojekt &quot;Gef&amp;auml;hrliche Management-Consulter. Effizienz, Entropie und EBIT.&quot;&lt;br /&gt;
Ein ganzheitlich angelegtes Werk &amp;uuml;ber das Vermeiden von Consultants, den Meistern der Entropieerzeugung, das H&amp;ouml;ren auf hausinterne Wissenstr&amp;auml;ger und der Wandel der Ansicht im Wandel der Zeit. Motto: Heute gedacht, morgen gemacht - warum vern&amp;uuml;nftig planen, wenn man auch eskalieren kann. Vorausdenken ist f&amp;uuml;r Nervenschwache und Warmduscher.&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Meine&lt;/i&gt; Management-Literatur hingegen ist seit rund einem Jahr das Ranger-Handbook.</description>
    <dc:creator>Fiercedragon</dc:creator>
    <dc:subject>Random Acts Of Management</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 Fiercedragon</dc:rights>
    <dc:date>2004-11-04T13:16:09Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://dertagebuch.twoday.net/stories/329969/">
    <title>sch&amp;ouml;&amp;ouml;&amp;ouml;&amp;ouml;n...</title> 
    <link>http://dertagebuch.twoday.net/stories/329969/</link>
    <description>am mittwoch werden wir einen workshop haben, sagt mein chef-chef. dort werden wir &quot;die ergebnisse der 4 arbeitsgruppen&quot;, von denen ich h&amp;ouml;chstselbst eine leiten durfte, &lt;b&gt;&lt;u&gt;&quot;vergemeinschaften&quot;&lt;/u&gt;&lt;/b&gt;, wie er sagt.&lt;br /&gt;
traumhaftes wort, das. sehr sch&amp;ouml;n. sehr systemisch, auch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
postscriptum: also nicht dass das falsch ankommt: ich glaub schon, dass der workshop ein sehr feiner werden wird! nicht mir subversion unterstellen wo keine is!&lt;br /&gt;
post-postscriptum: weil ich fremdw&amp;ouml;rter ja total sexy finde, muss &quot;vergemeinschaften&quot; wohl korrekt als &quot;kollektivisieren&quot; synonymisiert werden. t&amp;auml;t ich mal sagen.</description>
    <dc:creator>Fiercedragon</dc:creator>
    <dc:subject>Random Acts Of Management</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 Fiercedragon</dc:rights>
    <dc:date>2004-09-13T18:34:29Z</dc:date>
  </item> 
  <item rdf:about="http://dertagebuch.twoday.net/stories/323442/">
    <title>Gesellschaft mit beschr&amp;auml;nkter Hoffnung</title> 
    <link>http://dertagebuch.twoday.net/stories/323442/</link>
    <description>An sich ja eine geniale Headline - w&amp;uuml;rde sich hair-fore-ragend f&amp;uuml;r eine kleine Gesellschaftskritik eignen. Wird das hier jetzt aber nicht. N&amp;ouml;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;Exkurs&amp;gt;Der Titel stammt aus der Feder der genial-wahnsinnigen Komikertruppe Monty Python und ist, genau wie diese Zeilen hier, einem Unternehmen gewidmet.&amp;lt;/Exkurs&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun bin ich ja seit &amp;uuml;ber 5,5 Jahren im Solde einer in Transdanubien ans&amp;auml;ssigen telekommunikativen Unternehmung und treibe dort mein (Un-)Wesen und habe dort schon vielerlei erlebt. Wir wollen nicht die allerorts beliebten Hotline-Geschichten w&amp;auml;lzen, das w&amp;auml;r aufglegt.&lt;br /&gt;
Mich bewegt dieser Tage die Bewegung an sich - denn schliesslich kann man hierzubetriebs nichts so gut wie umstrukturieren. Damit wir das nicht verlernen (&quot;die Skills einrosten&quot;, sozusagen) machen wir das im Schnitt im Jahresrhythmus.&lt;br /&gt;
Wieso? &quot;Wir m&amp;uuml;ssen das Unternehmen wettbewerbsf&amp;auml;hig halten.&quot; &quot;Der Markt verlangt danach.&quot; &quot;Nachdem die Mitbewerber mit Dumpingpreisen blablarhabarberkohlrabi...&quot;&lt;br /&gt;
G. sagte mal: Wer zum Geier ist dieser &quot;Markt&quot;?! Hat der ein Handy bei uns? I disconnect eam glei!&lt;br /&gt;
Nun, jedenfalls h&amp;auml;lt mich irgendein merkw&amp;uuml;rdiger Geist nun schon seit &amp;uuml;ber 5 Jahren bei Umstrukturierungen schadlos - immer sinds andere gewesen, die &quot;ihre Zukunft alternativ gestalten&quot; mussten. Oder anders: Immer war ich bei denen dabei, die die organisatorischen Scherben des letzten Effizienzwahns mit Superkleber wieder zsammpickten.&lt;br /&gt;
Nach so einer Umstrukturierungen und den damit verbundenen &quot;Freisetzungen&quot; folgt dann nat&amp;uuml;rlich: Umsiedeln. Und so bin ich nun auch schon ungschaut 5 mal umgesiedelt in der Firma.&lt;br /&gt;
Wenn ich eine entsprechende Funktion im Unternehmen bekleiden w&amp;uuml;rde dann w&amp;uuml;rde ich dem &lt;strike&gt;&amp;uuml;bersch&amp;auml;tzten&lt;/strike&gt; gesch&amp;auml;tzten Managementboard mal vorrechnen, wie viel so eine Umstrukturierung kostet. Die w&amp;uuml;rden sich die n&amp;auml;chste Strukturanpassung sicher 2mal &amp;uuml;berlegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einen neuen Chef hab ich &amp;uuml;brigens auch wieder mal bekommen. Mit dem darf ich morgen meeten und wir werden uns gegenseitig unsere Erwartungen erz&amp;auml;hlen. Das wird sicher sehr nett. Vielleicht aber auch sehr kurz, k&amp;ouml;nnte sein. Ich erwarte mir n&amp;auml;mlich gar nicht so besonders viel ausser vielleicht, dass ich bei der n&amp;auml;chsten  Umstrukturierung, die meiner laienhaften Einsch&amp;auml;tzung nach n&amp;auml;chstes Jahr stattfinden wird, wieder umsiedeln muss und dann einen neuen Chef haben werde.</description>
    <dc:creator>Fiercedragon</dc:creator>
    <dc:subject>Random Acts Of Management</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2004 Fiercedragon</dc:rights>
    <dc:date>2004-09-06T20:51:01Z</dc:date>
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