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nur noch mal kurz zusammengefasst:
die dinge, die man sich in kommunikationstrainings erwirbt (egal, ob das ziel texting, selling oder wie auch immer heißt) sind einzig und allein dazu da, mehr möglichkeiten zu kommunizieren anzubieten - nicht etwa, eine zwangsneurose durch eine andere zu ersetzen.

beispiel: das wort "problem". nahezu kein selbsternannter kommunikationsspezialist, der dieses wort nicht auszurotten versucht wie lenin den kapitalismus. statt dessen werden holprige assoziationskonstruktionen errichtet, die sich "herausforderung", neusprech: "challenge", nennen. natürlich geht's um die damit verbundene einstellung, klar - und die ist bei problem eine negativere als bei einer herausforderung.
wenn man dann irgendwann seinen anteil an herausforderungen bewältigt hat ist die assoziation bei einem erneuten auftreten des wortes keine positive mehr.
simma also gleich so ehrlich und sagen wir, wir haben ein problem - vielleicht versetzt uns ja just das in die lage, eine lösung dafür erarbeiten zu können.

nochmal: sinnvoller und geübter umgang mit sprache bedeutet immer, die eigenen wahlmöglichkeiten zu vergrößern, nicht sich selbst zu kasteien. oder (im beispiel des falsch angewendeten meta-modells) andere zu quälen.
und doch gibt es 4 dinge in der kommunikation, die wirklich tödlich sind, sowohl privat als auch geschäftlich, gleichermaßen geschriebenerweise wie auch gesprochenerweise.
was ich meine?
aushirnung bitte leserInnenseitig in den kommentaren.
Kinkerlitzch3n meinte am 11. Nov, 11:38:
ich leg mal vor:
absolute no-nos sind:
1.)Konjunktive der Vergangenheit
2.) Warum, da es das Gegenüber provoziert und zu Rechtfertigungen drängt. 
Fiercedragon antwortete am 11. Nov, 11:55:
absolute no-no's würde ich so auch wieder nicht sagen. alle diese dinge haben grammatikalisch ihre berechtigung und sie leisten im richtigen kontext eingesetzt auch ihre dienste. lediglich die gedankenlose ständig-verwendung ist problematisch.

1.) der konjunktiv generell ist ein fester jammer. der konjunktiv der vergangenheit insbesondere, genau.
2.) ganz genau, "warum" ist teufelswerk. jeder der schon mal intensiv mit seinem partner gestritten hat hat festgestellt, dass die frage nach einem "warum" die diskussion nicht richtung sinnvoller lösung treibt sondern im gegenteil die standpunkte zementiert. 
Kinkerlitzch3n antwortete am 11. Nov, 12:15:
Was ich dazu sagen muß:
Im Streitfall frag ich schon oft: Warum oder Wieso? Erklär mir deine Beweggründe, damit ich versuchen kann, deinen Standpunkt nachzuvollziehen.
Und zumindest bei Personen, die mich und meine Sicht der Dinge kennen, entsteht dadurch kein Problem, sondern sie erkennen meine Bereitwilligkeit, eine gemeinsame Lösung zu finden.
Aber das Warum steht dann auch nicht so allein da... 
Fiercedragon antwortete am 11. Nov, 13:06:
na eh. der klassiker ist in dem zusammenhang etwa:
"WARUM mußt du immer mit deinen freunden weggehen und nie unternimmst was mit mir" 
theswiss antwortete am 11. Nov, 13:12:
wobei da ja die bösen wörter "immer" und "nie" sind .. 
Kinkerlitzch3n antwortete am 11. Nov, 13:15:
@ theswiss: vollkommen richtig! Angeblich ist es ja schon viel besser, wenn man vorausstellt: Ich habe daß Gefühl, daß du dieses und jenes tust... 
Fiercedragon antwortete am 11. Nov, 14:39:
zu verallgemeinerungen kommen wir ein anderes mal. 
theswiss antwortete am 11. Nov, 21:36:
aber verallgemeinerungen sind immer doof. 
Fiercedragon antwortete am 11. Nov, 22:54:
vor allem sind sie IMMER FALSCH. 
monerl meinte am 11. Nov, 14:28:
ja, aber... 
Fiercedragon antwortete am 11. Nov, 14:37:
das "aber", ganz genau! fehlt noch eins. 
Kinkerlitzch3n antwortete am 11. Nov, 14:39:
2 Favoriten: naja oder eigentlich 
Fiercedragon antwortete am 11. Nov, 23:07:
naja, da hast du eigentlich schon recht, aber das mein ich nicht :o)
im ernst: das "naja" wird meist gar nicht SOO falsch eingesetzt. es sei denn, es ist die standardantwort einer person auf eine entscheidungsfrage, dann isses blöd und sollte einem weniger zögerlichen "ja" oder "nein" platz machen.
das "eigentlich" hat auch eine sehr schöne funktion, weil es uns sehr einfach hinweise auf "die versteckte wahrheit" liefert.
beispiel: wenn jemand sagt: "eigentlich hab ich meinen zigarettenkonsum eh auf 10 am tag eingeschränkt." was sagt uns das dann automatisch? 
Kinkerlitzch3n antwortete am 11. Nov, 23:12:
uneigentlich raucht er doch mehr als 10. 
Fiercedragon antwortete am 11. Nov, 23:16:
damn right. 
monerl meinte am 11. Nov, 19:37:
du botschaften 
Fiercedragon antwortete am 11. Nov, 22:56:
öha. nix auskenn - was meinst du mit "du botschaften"? 
Kinkerlitzch3n antwortete am 11. Nov, 23:13:
*übersetzmodusan* jetzt red endlich, wir kommen net drauf *übersetzmodusaus* 
monerl antwortete am 14. Nov, 09:59:
du kümmerst dich nicht um mich
du bist ständig unterwegs
du machst das falsch
du bist böse
du
du
du 
Fiercedragon antwortete am 14. Nov, 10:21:
ahso, nö. den anderen direkt ansprechen is nie verkehrt. was in deinen beispielen abläuft sind die verallgemeinerungen (zu denen wir ja ein anderes mal kommen): ständig unterwegs (also wirklich aaaandauernd, sogar jetzt, wo ich dir das an den kopf werfe bist du nicht da *g*).
du bist böse ist da auch ein schönes beispiel: böse? an wessen standards gemessen denn?
usw. usf. 
la fille rousse antwortete am 14. Nov, 21:04:
du-botschaften bewirken meist das gegenteil von dem was sie eigentlich sollen. man sollte immer von SICH, den eigenen gefühlen und dem eigenen ausgangspunkt reden, da wird der gesprächspartner nicht so leicht einschnappen, weil er sich ganz einfach nicht so schnell beleidigt fühlt. 
Fiercedragon antwortete am 15. Nov, 01:39:
DU sagst es :) 
Kinkerlitzch3n antwortete am 15. Nov, 11:41:
das hätt ich ja weiter oben auch schon gesagt, aber das ist es nicht was fehlt...(ich hab den andern direkt drauf angesprochen und eine antwort erhalten)...aber - iiich saag niiiiixxxx! 
 
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